Die letzten zwei Wochen im Camp
Januar 5, 2022

Es waren nochmal aufregende zwei letzte Wochen im Camp. Weihnachten, Quarantäne, Silvester, neue Leute….

Die erste Woche waren wir alle in Quarantäne. Einer war krank und hatte dann vorsichtshalber einen Corona Test gemacht, da paar Tage vorher Freiwillige aus Moshi positiv getestet worden sind. Sein Test war dann auch positiv, dann kam Miriam am gleichen Tag noch mit Schnelltests für alle hoch ins Camp und noch einer war dann positiv, der Rest zum Glück negativ. Die Zelte mussten neu sortiert werden (in negative und positive) und beim Essen bzw. generell mussten wir Abstand halten. Zwischendurch waren wir dann zu fünft im Zelt. Die beiden positiven wurden komplett isoliert und durften sich nur noch paar Meter um ihr Zelt bewegen und Maske tragen. Wir Negativen durften uns wenigstens noch auf dem Campgelände frei bewegen. Dann beim nächsten mal testen war noch ein anderer positiv, heißt wir mussten nochmal alle für 4 Tage in Quarantäne. Nach genau einer Woche waren dann die ersten raus aus der Quarantäne (ich zum Glück auch).

Weihnachten haben wir dann alle in Quarantäne verbringen müssen, heißt wir durften leider nicht zu den Einheimischen Familien gehen und uns da anschauen wie das hier gefeiert wird. Es war trotzdem ganz schön, wir haben abends Lagerfeuer mit Stockbrot gemacht und Valentin hat Gitarre gespielt, wobei die Positiven dann 10 Meter entfernt saßen. Unser selbst gebauter Weihnachtsbaum aus Holz hat dann auch noch eine bunte Lichterkette bekommen, wodurch das ganze dann auch bisschen nach Weihnachten aussah. Sonst konnten wir über Weihnachten nicht viel unternehmen außer viel Essen. Am 25. haben wir dann Pilau (besteht hauptsächlich aus Reis) bekommen, das wird hier typisch an Weihnachten gegessen. Unsre Campleiter haben uns dann erzählt wie sie Weihnachten gefeiert haben. An sich läuft das nicht groß anderes ab als bei uns in Deutschland. Es wird viel gegessen (Pilau) und sonst gesungen und getanzt. Am 24. um 11 Uhr abends gehen die Leute normalerweise in die Kirche bis um 3 Uhr nachts.

Silvester war dann wieder sehr ähnlich zu Weihnachten, es gab viel Essen und wieder ein Lagerfeuer abends. Wir sind dann um 0 Uhr zum Aussichtspunkt hochgegangen und konnten dann sogar bisschen die Feuerwerke in Moshi unten sehen. Zum Sonnenaufgang waren wir dann auch nochmal beim Aussichtspunkt.

Nach Weihnachten ging dann für die negativ getesteten Leute wieder die Arbeit los. Wir waren dann zwar nur noch zu dritt beim Arbeiten, aber es gab eh nicht so viel zu tun, da wir ja nur auf dem Campgelände arbeiten konnten. Viel Arbeit war dann in der Tree Nursery, wir haben dann auch ein paar Bäume gepflanzt. Sonst durften wir uns die Arbeit auch teilweise selber aussuchen. Wir haben dann den Zaun bei der Tree Nursery neu gebaut und unsere Couch weiter gebaut, die ist aber dauernd zusammen gebrochen wenn man sich drauf gesetzt hat. Mittlerweile ist sie sogar relativ stabil. Bei unseren Pool bzw. eigentlich Fischteich können wir momentan leider nicht weiterbauen. Die Folie die wir reingelegt haben ist nicht dicht, also sie hat ein paar Löcher, aber auch ohne die Löcher würde das nicht funktionierten, da das Wasser ja durch die Ritzen rauslaufen kann. Wir haben es auch mit Steinen und Erde versucht aber das Wasser läuft trotzdem noch raus. In der letzten Woche haben wir auch aus alten Flaschen selber Gläser hergestellt. Also die Wochen davor haben wir sie alle geputzt und dann mit einem Glasschneider durchgeschnitten.

Sonst sind auch nochmal neue Leute gekommen. Die meistens sogar zu dem Zeitpunkt als für uns die Quarantäne wieder vorbei war. Die letzte Woche waren wir dann 12 Freiwillige, also ist es sehr voll im Camp momentan. Die Arbeit war deswegen auch eher entspannter und wir haben viel mehr geschafft. Es ist auch noch eine gekommen die ich von Sansibar kenne, die jetzt auch den ersten Tag mit auf Safari kommt.

Und am Wochenende haben wir einen Ausflug zum Lake Chala gemacht. Der See liegt sogar zur Hälfte in Kenia, wir sind dann mit dem Kajak nach Kenia gepaddelt. War zwar sehr anstrengend, da im See sehr komische Strömungen waren aber hat dann irgendwie geklappt nach einiger Zeit. Wir waren die ganze Zeit die einzigen Leute auf dem See, weil die Einheimischen da nicht schwimmen gehen und es für Touristen noch nicht so bekannt ist. War aber sehr schön und die lange Fahrt dorthin hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Ich freu mich jetzt schon sehr auf die nächsten zwei Wochen, die auch meine letzten beiden Wochen in Tansania sind. Mittlerweile hab ich auch einen ungefähren Plan. Die ersten 4 Tage mache ich eine Safari und danach fahr ich erst mal Richtung Tanga und dann entweder weiter nach Dar es Salaam oder Dodoma.

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